Ingrid Wild
Herzlich Willkommen bei Ingrid Wild – Malerei – Figuren – Objekte.
FEBRUAR 2026
Zwei Künstlerinnen. Zwei Visionen: Ein Abend der Frauenkunst im Subiaco Kino
Wann: Freitag, 27.02.2026 um 19 Uhr
Wo: im Subiaco Kino Schramberg
Ein Abend, der ganz im Zeichen weiblicher Kunstkraft steht, erwartet die Besucher am Freitag, 27. Februar, um 19 Uhr im Subiaco Kino. Die Veranstaltungsreihe „Ein Augenblick Kunst im Kino“, getragen von Podium Kunst und dem Kino, rückt diesmal bewusst zwei Künstlerinnen in den Mittelpunkt, die auf ganz eigene Weise Kunstgeschichte schreiben – die Schramberger Malerin Ingrid Wild und die international gefeierte Bildhauerin Niki de Saint Phalle.
Den Auftakt bildet die Präsentation von Ingrid Wilds großformatigem Werk „Mare Balticum“, entstanden 2024. Die 1962 in Schramberg geborene Künstlerin, seit Jahrzehnten freischaffend tätig, verarbeitet darin eine prägende Erfahrung: ihre rund 9.500 Kilometer lange Reise rund um die Ostsee.Doch es ist nicht nur eine Reise durch Landschaften, sondern auch durch Geschichte und Identität – Themen, die in der Kunst von Frauen oft eine besondere, persönliche Perspektive erhalten.
Wilds Bild zeigt die Ostsee in ungewohnter Darstellung, bricht mit vertrauten Sehgewohnheiten und lädt dazu ein, die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Im Anschluss, ab 19.30 Uhr, richtet sich der Blick auf eine der radikalsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Der Film über Niki de Saint Phalle erzählt die Geschichte einer Frau, die sich in einer von Männern dominierten Kunstwelt behauptete – mit explosiver Kreativität, mit Mut zur Provokation und mit einer Kunst, die zugleich poetisch und kämpferisch war. Ihre berühmten „Nana“-Skulpturen feierten Weiblichkeit selbstbewusst und brachen mit tradierten Rollenbildern. Ihre spektakulären Aktionen, bei denen sie Gemälde mit Gewehren beschoss, waren mehr als Provokation: Sie waren ein Aufschrei nach künstlerischer Freiheit und Selbstbestimmung.
So wird der Abend zu einer bewegenden Begegnung zweier Künstlerinnen über Generationen hinweg. Hier die international bekannte Rebellin, dort die regional verwurzelte Malerin – beide vereint durch den Mut, ihre Stimme sichtbar zu machen.
Die Veranstaltung beginnt mit einer Vernissage und Sektempfang um 19 Uhr. Sie bietet die seltene Gelegenheit, Kunst von Frauen nicht nur zu sehen, sondern in den Dialaog zu kommen, ihre Geschichten zu hören und ihre Perspektiven zu verstehen.
APRIL 2026
Ingrid WILD –
Zeljko RUSIC
Ausstellung in der Galerie Wilhelm Kimmich in Lauterbach. Weitere Infos demnächst hier...
www.kunstverein-wilhelm-kimmich.de
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Existenzielle Momente
Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit der Malerin Ingrid Wild steht der Mensch in seinem gesellschaftlichen Umfeld. In ihrer Bildwelt begegnet die umrisshaft dargestellte menschliche Figur in archetypisch anmutenden Konstellationen. Durch skripturale Elemente, die sie mit „Sinnspuren“ versieht (Bodo Schnekenburger), tritt die Künstlerin in Kontakt mit den Betrachtern. Eincollagierte Text- und Bildfragmente, die auf die Kulturleistungen des Menschen verweisen, fordern zur Sinnsuche auf. In aktuellen Arbeiten bedecken streifen- und gitterartige Strukturen die Bildfläche. Mit ihrer Symbolkraft verweist die Malerei der Künstlerin Ingrid Wild auf existenzielle Momente der Conditio humana.
Bernhard Rüth
Kreisarchivdirektor a. D.
“Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.”
Hermann Hesse






